2017

Leica M10

Die Digitale. So analog wie nie.

Die schlanke M10 folgt dem immer lauter werdenden Ruf nach der Rückkehr zu den Ursprüngen des M-Systems: Kein Video, keine Überfrachtung – einfach pure Fotografie. Ihr CMOS-Sensor und klassisches ISO-Rad vereinen zudem Tradition und Moderne in harmonischer Präzision.

Die Waffen der Frauen

Was bedeutet es, sich in den 2010er Jahren als Frau zu fühlen? Anlässlich des Women’s Marches 2017 lohnt sich ein fotografischer Blick in den Alltag von Frauen weltweit – abseits von Nachrichten und Politik. In den folgenden, unmittelbaren und feinfühligen Aufnahmen aus verschiedenen Ländern und Serien zeigen sich die echten „Waffen der Frauen“: wie Resilienz, Wärme, Akzeptanz oder Beharrlichkeit. Mal laut, mal leise, mal beiläufig, mal voller Präsenz, aber immer wirklich gelebt – und gerade deshalb unübersehbar.

Schwarz-Weiß-Bild: Ein Mädchen sitzt erhöht am Rand einer Women's March Demonstration und beobachtet aufmerksam das Geschehen vor ihr, inmitten einer städtischen Umgebung und der Menschenmenge mit Plakaten.
I'm With Her 2017, John Allen
© John Allen
Vier afrikanische Frauen in den gleichen weißen Kleidern posieren fröhlich lächelnd in einem überdachten Hof für die Kamera.
Aus der Serie NOSOTRAS, Cape Coast, Ghana 2017, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Eine Mutter und ihr älteres Mädchen mit Kopftuch sitzen auf einer Wippe auf einem Spielplatz, das Kind ist oben in der Luft und streckt bei geschlossenen Augen beide Arme aus.
Aus der Serie NOSOTRAS, Brüssel, Belgien 2019, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Vier indisch gekleidete Mädchen stehen auf einem Metalltor und blicken darüber auf die Straße wo zwei auf einem Roller sitzende, fröhliche junge Frauen vorbeifahren, weitere Mädchen stehen im Hof und schauen zu.
Aus der Serie NOSOTRAS, Punjab, Indien 2019, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Eine Gruppe schwarzer Mädchen in grüner Kleidung und gelben Kopftüchern rennt im Spiel mit zwei schwarzen Jungen einen gepflasterten Weg vor einer türkisfarbenen Häuserwand entlang.
Aus der Serie NOSOTRAS, Harar, Äthiopien 2019, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Ein Mädchen klettert im hellen Sommerkleidchen mit frechem Blick an einem Metallzaun hoch, während zwei weitere Kinder im Hintergrund auf der Straße laufen und springen.
Aus der Serie NOSOTRAS, Paris, Frankreich 2019, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Eine Frau mit rasiertem Kopf sitzt rauchend an einem Tisch mit Graffiti-Oberfläche und schaut selbstbewusst zur Kamera, während im Hintergrund ein Paar eng umarmt auf einer Bank sitzt und ein Junge mit Kopfhörern mit etwas Abstand daneben.
Aus der Serie NOSOTRAS, Paris, Frankreich 2019, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Eine junge Frau mit dunklem Teint und traditionell bunter Kleidung und aufgemalten Punkten zwischen den Augen steht barfuß in einer geöffneten Tür mit verwittertem Gemäuer, und blickt selbstbewusst in die Kamera.
Aus der Serie NOSOTRAS, Rajastan, Indien 2015, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Zwei Frauen mit roten Kopftüchern lehnen nebeneinander an ein türkisfarbenes Auto, eine mit verschränkten Armen und die andere mit gefalteten Händen auf dem Bauch, beide schauen in verschiedene Richtungen.
Aus der Serie NOSOTRAS, Havanna, Kuba 2019, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Zwei Mädchen in einheitlicher dunkler Uniform gehen Arm in Arm über einen gepflasterten Hof zwischen Gebäuden.
Aus der Serie NOSOTRAS, Kathmandu, Nepal 2014, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Eine asiatische Frau liegt in karger Umgebung in einem Liegestuhl, hat ihre Haut mit weißem Staub bedeckt und hält einen Hahn in der Hand, während ein Hund unter ihr liegt und ein weiterer Hahn über den Boden läuft.
Aus der Serie NOSOTRAS, Yangon, Myanmar 2013, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Eine asiatische Frau steht auf einer Landstraße und hält ein großes Fernglas vor die Augen, während sie lächelnd in den Himmel blickt.
Aus der Serie NOSOTRAS, Anguo, China 2013, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Zwei Frauen stehen in posierender Umarmung eng nebeneinander in einer Gasse, die eine in gelbem Hidschāb und die andere in brauner Burka.
Aus der Serie NOSOTRAS, Minneapolis, USA 2019, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Ein Kind klettert in ein geöffnetes Fenster einer kleinen chinesischen Restaurantküche, während die Tür daneben geöffnet ist und vor dem Eingang eine Gemüsetüte liegt.
Aus der Serie NOSOTRAS, Peking, China 2015, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Eine Frau sitzt in Flip-Flops auf einer Außentreppe vor einem Wohnhaus und hält ein Telefon ans Ohr, während sie auf den Bürgersteig blickt.
Aus der Serie NOSOTRAS, Minneapolis, USA 2019, Graciela Magnoni
© Graciela Magnoni
Eine Frau in voller Fußballausrüstung spielt in einem Treppenhaus mit einem Ball, den sie mit dem Fuß in der Luft jongliert, während ihr Schatten an der Wand erscheint.
Aus der Serie Mauritania Soccer Pioneers 2019, Lucas Barioulet
© Lucas Barioulet
Ein stark verzerrtes, abstrakt wirkendes Porträt einer Frau mit nach hinten geneigtem Kopf und rotbraunem Haar füllt das Bild, als befände es sich hinter einer ungleichmäßig spiegelnden oder flüssigen Oberfläche.
MYLAR 2017, Bil Brown
© Bil Brown
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Vogelperspektive: Mehrere Menschen sitzen und essen gemeinsam entlang eines Tisches und einer Decke, die durch einen Grenzzaun hinweg ein gemeinsames Bild zweier Augen ergeben, die in den Himmel blicken.
Migrants, Mayra, Picknick durch die Grenze, Tecate, Mexico–U.S.A. 2017, JR
© JR

Grenz­über­schrei­tung

Die 2010er sind von globalen Migrationsbewegungen geprägt – politische Umbrüche, Klimawandel und wirtschaftliche Unsicherheiten setzen Millionen von Menschen in Bewegung. Bilder von Flucht dominieren die Nachrichten. Als einer der ersten skaliert der Künstler JR das Thema mit großem Medienecho, macht es sichtbar und greifbarer. Er schafft damit einen neuen Aspekt der Wahrnehmung: Fotografie zeigt hier nicht nur Ankunft oder Herkunft, sondern den gemeinsamen Nenner im Zwischenraum, der über Grenzen hinweg verbindet: Menschlichkeit.

Ein großformatiges Bild eines Kindes, das über einen Grenzzaun blickt und die Hände darauflegt, erstreckt sich über die Zaunoberseite, während zwei uniformierte Personen davor stehen.
Giants, Kikito und die Grenzkontrolle, Tecate, Mexico–U.S.A. 2017, JR
© JR

Mexiko–USA


JR verdichtet die gesamte Thematik der Grenzpolitik auf das Bild eines Kindes, das im Großformat über den Zaun blickt. Daneben veranstaltet er ein gemeinsames Essen an einer langen Tafel, die hinter der Grenze durch ein Stofftuch optisch erweitert wird und somit ein einheitliches Bild erzeugt – das Grenzen überwindet. Das Augenpaar im vereinenden Motiv richtet seinen Blick in den Himmel, nur um gesehen zu werden. Beide Installationen verschieben die Perspektive ins Menschliche: weg von der Mauer, hin zu der Frage, was am meisten darunter leidet.


Ein großer Raubvogel fliegt über eine weite Ansammlung von Zelten und Flüchtlingsunterkünften, die sich bis zum Horizont erstrecken.
A Tale of Heat and Eclypse: Ausblick auf das Mentao Flüchtlingslager, Djibo, Burkina Faso 2013, Giulio Rimondi
© Giulio Rimondi

Burkina Faso


Giulio Rimondi fotografiert das Camp Mentao, in dem Menschen vor den Unruhen in Mali Schutz suchen, warten, miteinander leben, weiterplanen, ohne zu wissen wohin. Migration erscheint hier nicht als Moment der Flucht, sondern als Alltag, der weitergeht, weil er muss.


Dichter, dunkler Rauch steigt auf dem Meer von einem Punkt am Horizont aus in den Sonnenuntergangshimmel.
Thilafushi bei Sonnenuntergang, auch bekannt als „Garbage Island“, wo der Müll aller maledivischen Inseln verbrannt wird 2013, Philipp Spalek
© Philipp Spalek

Malediven


Falsche Versprechen, verbrannte Hoffnung. Philipp Spalek zeigt in seiner Reportage Malediven – All Inclusive das Land abseits des Postkartenbilds: Migranten arbeiten isoliert im Schatten der Strände und gänzlich ohne Teilhabe am Urlaubsparadies.


Mehrere Personen im seichten Wasser helfen gemeinsam, ein überfülltes Schlauchboot ans Ufer zu ziehen, im Zentrum des Bildes schaut ein kleiner Junge mit großen Augen in Richtung eines Helfers.
Aus der Serie Lesbos, Flüchtlinge erreichen die griechische Insel Lesbos von der Türkei aus 2015, Kai Löffelbein
© Kai Löffelbein

Griechenland


Kai Löffelbeins Bilder von Lesbos dokumentieren Ankunft als Zwischenzustand: erschöpfte Menschen, provisorische Lager, zurückgelassene Gegenstände am Strand. Spuren des langen und gefährlichen Wegs in Richtung Hoffnung, der noch lange nicht zu Ende ist.


Zwei junge schwarze Frauen stehen eng umarmt auf einem felsigen Küstenabschnitt; eine trägt ein gelbes Kleid, umarmt die Frau mit einer dunklen Jacke über einem gelben Kleid und blickt nach vorn, während die andere ihren Kopf an die Schulter der ersten legt.
Angel und Gaia, Livorno, Italien 2020, Alisa Martynova
© Alisa Martynova

Italien


Ein symbolträchtiger Neuanfang: Alisa Martynova porträtiert zwei junge Frauen in Livorno, weit voneinander entfernt geboren und doch verbunden. Ein Moment von Zugehörigkeit, abseits von Fragen der Herkunft und Zukunft.


Ich mag die Momente, die uns verbinden – und Be­rüh­rungs­punk­te zu finden.
Sarah M. Lee
Portrait von Sarah M. Lee

Mitten im Vorbeigehen

Sarah M. Lee beweist, dass selbst in flüchtigen Begegnungen ein Gefühl von Nähe entstehen kann. In Tender are the Nighthawks porträtiert sie Londoner im Schwebezustand zwischen Nacht und Tag. Kein Voyeurismus, keine Inszenierung, nur echte Melancholie und Menschlichkeit. Lee bewegt sich mit demselben Gespür auch durch andere, vielfältige Genres wie Celebrity-Porträts, Event-Fotografie oder Stillleben. Stets mit einer einzigartigen Mischung aus Klarheit und Intensität: Andere Sujets, andere Rollen, doch immer derselbe präzise Blick, der uns Menschen in ihrem Wesen näherbringt.

Atmosphärischer Blick durch ein Busfenster auf einen Mann der in ein Buch vertieft ist, die Knie angezogen.
Tender are the Nighthawks

Die Kraft einer neuen Generation

The Ocean Cleanup entwickelt Technologien, um Plastikmüll aus Flüssen und Ozeanen zu entfernen – bis dato bereits über 16 Millionen Kilogramm! Doug Menuez präsentiert Boyan Slat und sein Team aber nicht als Abenteurer auf hoher See, sondern zwischen Laptops, Modellen und lockeren Gesprächen. Eine Normalität, die vielleicht noch ansteckender wirken kann als veraltete Heldenbilder. Denn Projekte wie dieses unterstreichen die starke positive Veränderung, die junge Visionäre von ihren Bildschirmen aus in der echten Welt vorantreiben können. Und schenken dem Blick in Richtung Zukunft auch einen gewissen Optimismus.


Boyan Slat steht mit einem schwarzen The Ocean Cleanup Overall im Büro vor zwei Kollegen die in Stühlen sitzen und verdeckt sein Gesicht mit den Händen.
Boyan Slat / The Ocean Cleanup 2018, Doug Menuez
© Doug Menuez
Boyan Slat sitzt entspannt in einem kleinen Besprechungsraum in einem Sitzsack, während eine andere Person auf einem Stuhl davor sitzt und in die Kamera lächelt.
Boyan Slat / The Ocean Cleanup 2018, Doug Menuez
© Doug Menuez
Porträt von Boyan Slat im Hintergrund
Leica Oskar Barnack Award Logo

LOBA 2010–19

Im Übergang

In einem Jahrzehnt, das von Selbstinszenierung und digitaler Dauerpräsenz geprägt ist, wird der Leica Oskar Barnack Award immer mehr zum globalen Gradmesser für dokumentarische Fotografie. Seine Gewinnerinnen und Gewinner erzählen vom echten Leben im Übergang – von Empathie, Würde und Nähe in einer zunehmend vernetzten und verletzlichen Welt. Ihre Arbeiten setzen dem schnellen Bild die ruhige Beobachtung entgegen.

Ein Kind rennt barfuß über eine Betonplattform am Meer, auf der ein unvollständiges Metallgerüst steht, um ins Wasser zu springen, im Vordergrund hält ein Mann eine Frau an den Armen fest.
Waiting for the Future – Pictures from Abkhazia 2010, Jens Olof Lasthein

2010


Jens Olof Lasthein

In Waiting for the Future porträtiert Lasthein Menschen in Abchasien, gefangen zwischen Krieg und Stillstand. Seine Panoramen verbinden Weite mit Intimität und zeigen, wie ungewiss Zukunft sein kann – und wie viel Würde selbst im Warten liegt.


Schwarz-Weiß-Bild: Mehrere schwarze Menschen sitzen und stehen in kleinen Booten oder schwimmen nahe einem großen Schiff im Hintergrund, wo viele weitere Menschen dicht gedrängt auf dem Deck stehen.
Haiti Aftermath 2011, Jan Grarup

2011


Jan Grarup

Mit Haiti – Aftermath dokumentiert Grarup das Leben nach dem Erdbeben von 2010. In tiefem Schwarzweiß zeigt er Leid, Überleben und Solidarität – Bilder von Schmerz und Würde zugleich. Seine Reportage macht greifbar, was kaum auszuhalten ist.


Ein silbernes Wohnmobil steht in der Dunkelheit zwischen Palmetto-Pflanzen und herabhängendem Baummoos, das Fenster leuchtet von innen.
Alumascapes 2012, Frank Hallam Day

2012


Frank Hallam Day

In Alumascapes erscheinen beleuchtete Camper in der nächtlichen Dunkelheit Floridas wie heile kleine Welten. Hallam Day zeigt den Rückzug einer Gesellschaft in künstliche Geborgenheit – mit glänzenden Oberflächen als Schutzschild vor Unsicherheit. Seine stille Beobachtung macht sichtbar, wie Eskapismus zur Ersatzwelt werden kann, während die Realität draußen weiterdrängt.


Ein Mädchen steht mittig im Bild auf einer kleinen Eisscholle in flachem Wasser, während ein Hund daneben im Wasser steht den sie zu sich ruft.
Tiksi 2013, Evgenia Arbugaeva

2013


Evgenia Arbugaeva

Die Serie Tiksi entsteht bei einer Reise Arbugaevas in die Arktis, zurück an den Ort ihrer Kindheit. Zwischen Schnee, Licht und endlosen Horizonten folgt sie einem jungen Mädchen – und schafft sowohl eine poetische Erinnerung an ihre Zugehörigkeit, als auch eine Hommage an das Überleben in Kälte und Stille.


Ausschnitt vom Rumpf eines Passagierflugzeugs das in einem großen Hangar steht, mit einer geöffneten Tür und riesigen Schläuchen die ins Innere führen.
Field Trip 2014, Martin Kollar

2014


Martin Kollár

In Field Trip beobachtet Kollár ein Israel zwischen Kontrolle und Alltag. Übungsplätze, Warten, skurrile Routinen – seine präzisen, fast filmischen Szenen offenbaren die Absurdität des Normalen in einem Land, das sich immer für den Ausnahmezustand bereit zu halten scheint.


Schwarz-Weiß-Bild: Ein älterer Mann im Anzug sitzt an einem Tisch und trägt einen großen hellen Augenschutz mit Pflastern über dem Auge.
Tout Va Bien 2015, JH Engström

2015


JH Engström

Tout va bien ist Engströms visuelle Selbstbefragung. Unscharf, körperlich, ehrlich – seine Fotografien pendeln zwischen Zärtlichkeit und Unruhe, Intimität und Distanz. Eine Serie über seine Identität, Erinnerung und die Fragilität des Moments.


Porträt: Ein junger Mann mit selbstbewusstem Blick sitzt entspannt auf einem weißen Stuhl vor einer mit roten Blumenmustern bemalten Wand und hält eine Rose.
Mectoub 2016, Scarlett Coten

2016


Scarlett Coten

In Mectoub bricht Coten mit Stereotypen arabischer Männlichkeit. Ihre Porträts sind von Nähe und Respekt geprägt, zeigen Zärtlichkeit, Zweifel und Stärke. Ein stilles, kraftvolles Statement über Geschlechterrollen und Wandel im Nahen Osten.


Eine ältere Frau steht im verschneiten Freien und trägt ein langes Kleid sowie ein großes Fell über den Schultern.
Slash & Burn 2017, Terje Abusdal

2017


Terje Abusdal

Mit Slash & Burn erzählt Abusdal vom mythischen Leben der „Waldfinnen“. Zwischen Nebel, Ritual und Licht entstehen Bilder, die Geschichte und Legende verschmelzen lassen – ein melancholischer Blick auf Identität und Herkunft.


Eine Lehrerin in weißer Bluse steht vor einer grünen Tafel und hält einen Vortrag; vor ihr stehen Mikroskope und Glasröhrchen auf einem Tisch, über der Tafel hängen zwei Porträts lächelnder, politischer Führer Nordkoreas.
Red Ink 2018, Max Pinckers

2018


Max Pinckers

Red Ink erkundet Nordkorea als selten gesehene Bühne. Pinckers reflektiert Wahrheit in einer Welt aus inszenierten Bildern. Seine Serie ist präzise und hintergründig – eine visuelle Studie über Macht, Wahrnehmung und Propaganda.


Mehrere kahle Bäume auf denen Pelikanen ruhen stehen im überfluteten Gebiet und spiegeln sich im ruhigen Wasser.
Water 2019, Mustafah Abdulaziz

2019


Mustafah Abdulaziz

Von Überschwemmung bis Trockenheit: Mit Water schafft Abdulaziz ein globales Porträt des Elements, das alles verbindet und gleichzeitig alles beenden kann. In ruhigen, monumentalen Bildern erzählt er dabei von der Verantwortung und Abhängigkeit des Menschen gegenüber der Natur.


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