Die Leica Q verbindet Vollformatsensor und fest eingebautes Summilux 28 mm f/1.7 ASPH. zu einer kompakten Einheit. Ihr schneller Autofokus und die intuitive Handhabung eröffnen neue Freiheiten für spontaneres, intensiveres Sehen – authentisch, direkt, zeitlos Leica.
In einer Zeit, in der Bilder immer schneller entstehen und zirkulieren, und alles Mögliche zum potenziellen Motiv wird, fragen zwei Serien aus dem Jahr 2015 nach Kontrolle und Blickrichtung. Was passiert, wenn jene, die gewohnt sind, im Fokus zu stehen oder andere zu beobachten, die Kamera umdrehen? Was, wenn der Fotograf selbst zum Motiv wird – und sich der Augenblick umkehrt?

In seiner Serie Flash fängt der vielseitig begabte Rockstar jene ein die ihn selbst verfolgen. Ihre grellen Blitze, sonst Zeichen der Jagd, werden zum Stilmittel des Gejagten – ein poetischer Kommentar zu Ruhm, Privatsphäre und Diskretion.

Penman beobachtet in Paparazzi das Leben hinter den Kameras. Seine Bilder zeigen die eigenen Kollegen – im Schatten, ausdauernd, suchend, getrieben von Routine und Jagdfieber. Eine einmalige, menschliche Studie über das Geschäft mit dem Bild.
Die SL ist die erste professionelle spiegellose Vollformatkamera, die konsequent auf digitale Echtzeitvorschau setzt. Ihr L-Mount macht sie zudem zum Ausgangspunkt eines Systems, das moderne Bildsprache, kreative Freiheit und markenübergreifende Kompatibilität ermöglicht.
Fred Mortagne zeigt mit der Leica SL Skateboarder, wie man es nur von ihm und der SL kennt. Die Bilder von „French Fred“ balancieren dabei gekonnt zwischen Tempo und Ruhe, zwischen Street und feinem Stil – und erheben so das Urbane zur Kunstform.



Spätestens Mitte der 2010er Jahre ist das Smartphone aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Es verändert zusehends die allgemeine Wahrnehmung. Ständig online, immer erreichbar. Das Display schiebt sich zwischen Leben und Wirklichkeit: Begegnungen werden unterbrochen, Momente, Nachrichten und Meinungen sofort geteilt, Nähe digitaler und Aufmerksamkeit immer härter umkämpft – und sogenannte Likes werden zur neuen Währung.





Mit den immer verfügbaren Smartphones wird Fotografie plötzlich zum ständigen Werkzeug der Selbstdarstellung. Selfies ersetzen das klassische Porträt. Kontrolle, Realität und Inszenierung verschmelzen. Das eigene Bild wird zum neuen Ich – perfektioniert, gefiltert, endlos reproduziert. Was bis dato als Ausdruck von persönlichen Erinnerungen gilt, ist nun Teil des eigenen Images.
2016 markiert einen Wendepunkt: Brexit in Europa und die Wahl Donald Trumps in den USA treiben einen großen Keil zwischen politische und gesellschaftliche Fronten. Aus früheren Debatten werden Entscheidungsschlachten – dafür oder dagegen, drinnen oder draußen. Und Nachrichten werden zu Fake News, Bilder zu Signalflaggen – sofort bewertet, sofort einsortiert. Zwischen Demonstrationen gegen den Brexit und Jubelrufen bei Trump-Rallys zeigt sich: Die Fotografie steht zwischen den Bruchlinien einer Zeit, in der die Wirklichkeit auseinanderdriftet.








Matt Stuart findet inmitten der aufgeladenen Zeiten jene zufälligen Szenen, die dem Chaos eine Pause gönnen: eine versehentliche Begegnung, ein stiller Gleichklang zwischen Fremden, der Humor des Zufalls. Es sind kleine Fluchten – in die Wirklichkeit – wie sie in der Tat ist und doch so selten wahrgenommen wird. Momente, die zeigen, dass Menschlichkeit, Leichtigkeit und somit auch Street Photography zwischen all dem Lärm weiterbesteht – als diskretes, flüchtiges und manchmal sogar heilsames Mittel.








Das Wunderbare an der Street Photography ist, dass man sich die besten Szenen niemals ausdenken könnte.– Matt Stuart
